Self-Care wird online oft wie ein weiteres Projekt dargestellt: die richtige Routine, das richtige Produkt, der perfekte Morgen. Für mich liegt darin ein Widerspruch. Wenn Selbstfürsorge zusätzlichen Druck erzeugt, verfehlt sie ihren Zweck. Sie darf einfach, unspektakulär und jeden Tag anders sein.
Fürsorge ist kein Wettbewerb
Ein gutes Leben lässt sich nicht an einer Morgenroutine messen. Es gibt Tage, an denen Bewegung guttut, und andere, an denen Schlaf wichtiger ist. Manchmal hilft ein Gespräch, manchmal Ruhe. Sich selbst ernst zu nehmen bedeutet auch, nicht jede Empfehlung ungeprüft zu übernehmen.
Die Weltgesundheitsorganisation zählt unter anderem ausreichend Schlaf, körperliche Aktivität, ausgewogene Ernährung und Verbindung zu anderen Menschen zu gesunden Formen der Selbstfürsorge. Das klingt weniger spektakulär als viele Trends – und genau darin liegt die Stärke.
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