Queer zu sein ist ein Teil von mir. Es prägt Erfahrungen, Beziehungen und meinen Blick auf manche Themen. Trotzdem möchte ich nicht, dass jede Geschichte ausschließlich durch dieses eine Merkmal gelesen wird. Sichtbarkeit und Offenheit schließen eine breite Perspektive nicht aus.
Sichtbarkeit muss nicht laut sein
Repräsentation wird oft mit großen Kampagnen und klaren Statements verbunden. Beides kann wichtig sein. Gleichzeitig liegt viel Kraft in alltäglicher Selbstverständlichkeit: in einer Beziehung, die nicht erklärt werden muss, oder in einer Biografie, die mehrere Seiten haben darf.
Für mich bedeutet Sichtbarkeit deshalb nicht, in jedem Inhalt über Identität zu sprechen. Sie bedeutet, mich nicht zu verstecken, wenn sie relevant ist. Diese Haltung lässt Raum für unterschiedliche Themen, Formate und Geschichten.
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